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182-V008 Grafeneck 1940

Geschichte und Erinnerung

Status Kurs hat bereits begonnen  
Beginn Do., 29.11.2018, 19:30 - 21:00 Uhr
Kursgebühr € 6,00
(Reservierung und Abendkasse)
abomax-Kunden des Teckboten erhalten bei Vorlage der abomax-Karte ermäßigten Eintritt von € 3,00.
Dauer 1 Termin
Kursleitung Thomas Stöckle
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Im Januar 1940 begannen die "Euthanasie"-Verbrechen des NS-Staates. Historisch und erinnerungspolitisch steht hierbei der Ort Grafeneck - 60 Kilometer südlich der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart gelegen - für eines der staatlichen Großverbrechen des Nationalsozialismus und für die industrielle Ermordung von Mensch im NS-Staat. Die ersten beiden Oktoberwochen 1939 bedeuten mit der Wahl Grafenecks als Vernichtungsstätte und seiner Beschlagnahmung die Zäsur zur industriellen Ermordung von Menschen im nationalsozialistischen Deutschland. In der Zeit vom 18. Januar 1940 bis zum 13. Dezember 1940 werden in Grafeneck 10.654 Menschen – Männer, Frauen und Kinder – aus 48 Behinderteneinrichtungen und psychiatrischen Kliniken im heutigen Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland Pfalz und Nordrhein-Westfalen ermordet – darunter auch Menschen aus Kirchheim. Nach der NS-Zeit gehörten die Opfer der NS-"Euthanasie"-Verbrechen viele Jahrzehnte zu den vergessenen Opfern. Auf nationaler Ebene entstand erst im September 2014 in der Berliner Tiergartenstraße ein Denkmal für diese Opfer. 2015 besuchte Winfried Kretschmann als erster amtierender Ministerpräsiden Baden-Württembergs Grafeneck und die dort seit 1990 existierende Gedenkstätte.



Kurs hat bereits begonnen

Kursort

Max-Eyth-Str. 18
73230 Kirchheim

Termine

Datum
Do. 29.11.2018
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Kirchheim, Spital, Max-Eyth-Str. 18, Raum 04